bananaheader0309 the banana skirt chronicles: December 2007

Monday, December 24, 2007

An alle, die vergeblich auf Festtagspost von mir warten.

Ich hab' es nicht mehr geschafft, Weihnachtskarten zu schreiben. Nicht mal Schnell-eine-zurückschicken-damit-nicht-auffällt-das-ich-gar-keine-geschrieben-hatte-Karten. Es tut mir wirklich sehr sehr leid. Nächstes Jahr wird es sicher wieder genauso sein. Darauf mein Wort.

Deshalb hier zum Aussuchen, Ausdrucken, Auschneiden:

Motiv 1 "Hilfe, ich bin in einer Weihnachtskugel gefangen"
IMG_0703

wahlweise:
Motiv 2 "Rotwild guckt in Autoscheinwerfer"
IMG_850

Text:
Liebe(r) ...,
ich wünsche Dir schöne Festtage und ein Plätzchen-Glühwein-Koma, das sich gewaschen hat.
"...und wenn alle Zimtsterne und Vanillekipferl verschwunden sind, werdet Ihr feststellen, daß man Stollen nicht essen kann." (Weissagung der Cree-Indianer. O.ä.)

Frohes Fest!

Wednesday, December 19, 2007

Handarbeit.

Vielen Dank, lieber Johannes B., für diesen Artikel. Ätsch, ätsch, ätsch- ich hab's ja immer gewußt. Schon als ich als Vorschulkind zum Adventsbasteln gegangen bin - nur um meine Techniken noch weiter zu verfeinern - wußte ich: Irgendwann überhole ich Euch alle! In ein paar lächerlichen Jahrzehnten ist Selbermachen megacool. Ha! Und nochmal ha! Doppel-ha-ha!
Den besten DIYler haben sie in ihrer Aufzählung allerdings vergessen: Dan Pearlman zeigt allen unter "objectsofdesire.de" wo der Hammer (und jedes andere erdenkliche und unerdenkliche Werkzeug) hängt. Sogar in zwei Sprachen.

Der brilliant betitelte "SchlägerManni" ist Tischtennisschläger und Geldbeutel in einem.
vjhgfvtfrtz
(Photo: objectsofdesire.com)

Hier ist die Beschreibung der Idee und hier geht es zur Anleitung.

Hätte ich einen Hund, bekäme er dieses Jahr das "DoggyBag KöterBullar" - ein Eigenheim für vierbeinige Freunde aus einer blauen IKEA-Tragetasche.

Apropos IKEA...Diese Idee kommt mir doch irgendwie bekannt vor.

So, nun noch ein paar Mal an meiner Uhu-Flasche inhalieren...ahhhhhh.

Labels:

Monday, December 17, 2007

Six feet under.

IMG_2660
Auch das noch.
Diesen Herrn könnte es freuen.
(Notiz an mich selbst: Beim Ausloggen aus Hotmail nicht mehr von msn "Nachrichten" ködern lassen.)

Labels:

Wednesday, December 12, 2007

Gerade noch mal gut gegangen.

Beinahe wäre Herr XY - völlig unschuldig - bei der Flugzeugkontrolle hopps genommen worden. Grund - sein Adventskalender. Der verdächtige Inhalt zog die Aufmerksamkeit des Durchleuchters auf sich. Zwischen Tonnen von Nougat, Büchern und einem (funkelnagelneuen!) Herrenschlüpfer hatte ich unvorsichtigerweise einen Korkenzieher miteingepackt, weil ich völlig vergessen hatte, dass Herr XY ja immer nur mit Handgepäck reist.
Seine Durchleucht:"Was ist denn das da? Weihnachtsgeschenke?"
Herr XY:"Nein - mein Adventskalender."
Seine Durchleucht:"Soll ich Ihnen sagen, was drin ist?"

Wohl weil der Korkenzieher so hübsch verpackt war, durfte Herr XY auch mit Päckchen No.10 in den Flieger steigen.
Dies eröffnet für Terroristen natürlich ganz neue Möglichkeiten - einfach ein Schleifchen um die Knarre, schon ist jede Kontrolle ein Kinderspiel. (Auch saisonabhängig variierbar - warum nicht zu Ostern die Handgranate mit Straßsteinchen in ein Fabergé-Ei verwandeln?)

Labels:

Tuesday, December 11, 2007

Gib mir bitte nur ein Wort.

(Oder zwei. Oder drei.)
Noch keine anständigen Weihnachtsgeschenke gefunden? Wie wäre es denn mit einem (oder mehreren) der 429 Worte, die früher auf einem Transparent das Grindelhochhaus in Hamburg geschmückt haben? Ausgeschnippelt und gerahmt könnten sie dann über unserem Esstisch hängen.
Hier kann man sich sein Lieblingswort aussuchen und so könnte das dann aussehen.
Leider sind "Schwanzhund" oder "Hundnase" ("Tante Mechthild, so spiele ich nicht mehr mit!") nicht dabei.

Labels:

Friday, December 07, 2007

Thema des Tages: Ein Tag im Zoo.

(Als Herr XY und ich uns erst kurze Zeit kannten, forderten wir uns gegenseitig heraus, Kurzgeschichten zu einem jeweils vorgegebenen "Thema des Tages" zu schreiben. Ich habe gerade meinen alten Datenträger wiedergefunden...wenn mein ehemaliger Agenturchef wüßte, wieviel Zeit ich damit und nicht mit dem Verfassen eines Digitalkameralexikons verbracht habe...und wie wenig Ahnung ich eigentlich von Digitalkameras hatte...)

(04.09.2002)
Ein Tag im Zoo

Es war ein warmer Spätsommervormittag.
Horst Krause löste eine Eintrittskarte bei der Frau mit der schlechten Dauerwelle und dem skeptischen Blick. Sie konnte sich vermutlich auch nicht erklären, wieso er zehn Tage nacheinander immer wieder hier vorbeikam.
Dabei war die Erklärung so einfach.
Er setzte sich auf seinen Stammplatz direkt gegenüber des Geheges und stellte seine Aktentasche und die Thermoskanne ab. Hagebuttentee. Seine Mutter hatte ihn heute morgen aufgegossen in der Annahme, Horst würde wie jeden Tag zu seinem Job als Buchhalter in einer Schiffsschraubenfirma fahren. Seit über 20 Jahren war das so. Seit 10 Tagen war es anders. Denn hatte er SIE das erste Mal gesehen. Kräftiges, gelocktes dunkles Haar, ein kräftiger Körper und ein ganz zauberhaftes Gesicht mit großen, dunklen Augen. Er seuftzte.
Mittlerweile kam etwas Leben in den Tierpark. Mütter schoben kleine Kinder in Buggys über die verschlungenen Sandwege und die Eisverkäufer bauten ihre Stände auf.
„Guck mal Gisela, da ist dieser komische Typ schon wieder...“, raunte der Tierpfleger seiner Kollegin zu, während er das alte Stroh im Elefantengehege zusammenharkte. Gisela wusste genau, wen er meinte. Einen Mann mittleren Alters, dicklich, wenig Haare und eine Hornbrille mit Gläsern, die aus den Böden von Cognacschwenkern geschliffen schienen. Der unmodische graue Anzug glänzte schon an diversen Stellen, die Hose war zu kurz und gab den Blick auf schlammfarbene Socken und ein Stück behaartes Männerbein frei. Die braunen Halbschuhe waren ausgetreten.
„Leberwurst!“ dachte Horst angewidert, der gerade nachgesehen hatte, was Mutti ihm auf sein Vesperbrot geschmiert hatte. Er hasste Leberwurst. Noch mehr allerdings hasste er diese kleinen sauren Dillgürkchen, die sie immer in die graue Masse drückte, obwohl er ihr schon mehrmals gesagt hatte, dass er sie nicht ausstehen konnte. Mutti hatte etwas von „Vitaminen“ gemurmelt und damit war die Diskussion zuende.
Horst und seine Mutter hatten ein besonderes Verhältnis. Seit über 40 Jahren lebten sie nun schon allein zusammen. Sie hatte nicht mehr geheiratet, nachdem ihr Mann sie mit dem Kleinkind sitzen ließ und er hatte sich nie für Frauen interessiert. Auch nicht für Männer. Ein mitleidiger Kollege hatte ihm mal die Nummer einer „Professionellen“ zugesteckt, damit Horst auch mal ein bisschen „Dampf ablassen“ könne, aber schon das Telefonat hatte in einer Katastrophe geendet. Als die Frau am anderen Ende der Leitung mit ihrer ruppigen Stimme sagte „150, Französisch kostet 50 extra!“ hatte Horst geantwortet „Nein nein, ganz einfach Deutsch reicht mir. Ich hab’s nicht so mit Fremdsprachen.“ Daraufhin war nur ein fieses kehliges Lachen zu hören und Horst warf in seiner Panik den Hörer auf die Gabel.
So lebten Horst und Mutti ruhig und beschaulich in dem kleinen Reihenhaus am Stadtrand und er wäre nie auf die Idee gekommen, dass ihm etwas fehlen würde.
Bis vor zehn Tagen.
Er wollte an diesem Sonntag etwas besonders tun, so war mit seiner Mutter in die Straßenbahn gestiegen und lud sie in den Tierpark ein. Es war wie immer. Sie trippelte neben ihm her, befahl ihm, nicht so voranzupreschen und blieb alle fünf Meter stehen, um zu verschnaufen.
Als sie vor dem Freigehege des Affenhauses ankamen, traf ihn plötzlich ein Blitz aus heiterem Himmel. Eine Abrissbirne riss ihn förmlich aus den Schuhen... Von diesem Gefühl hatte er bisher nur in den ‚Rosamunde Pilcher’-Filmen gehört, die Mutti und er fast jeden Sonntagabend sahen, während sie sich eine Packung Goldfischli teilten.
Da war sie. Fast majestätisch schritt sie durch die anderen hindurch. Kratzte sich am Kopf...Horst war wie paralysiert. Er stoppte abrupt und Mutti fiel beinahe über einen seiner ausgelatschten Halbschuhe. Und sie war nicht begeistert. „Was glotzt Du so in das Affengehege?!?“ Etwa 10 Meter entfernt war der süßeste Gorilla, den er je gesehen hatte. Ihre Augen trafen sich, sie teilten einen Blick... „Hooooooorst!“ Mutti zupfte ungeduldig an seinem Ärmel. Er kam langsam zu sich. „Können wir jetzt endlich weitergehen? Ich möchte noch auf ein Kännchen HAG in das Café.“ Wiederstrebend folgte Horst, allerdings nicht ohne vorher noch einen Blick zurückzuwerfen und lautlos mit den Lippen ein „Ich komme wieder“ zu formen.
Und das tat er nun seit zehn Tagen. Immer wenn Mutti dachte, er wie immer brav an seinem Schreibtisch in der Schiffsschraubenfirma, war er hier. Und saß auf seiner Stammbank genau gegenüber des Geheges. Trank den Hagebuttentee, warf das Leberwurstbrot meist irgendwann ins Goldfischbecken und kommunizierte per Blickkontakt mit seiner Liebsten. Diese sonderte sich dann immer ein wenig von der Herde ab, kam zum Gitter und bohrte in der Nase.
Seinem Chef hatte er ein gefälschtes Attest zukommen lassen, dass ihn mit Drüsenfieber für die nächsten vier Wochen in den Krankenstand schickte. Was danach kam, wusste er noch nicht. Aber vielleicht waren er und sein Mädchen dann auch schon über alle Berge. Die Bananenstaude, die er ihr über den Wärter hatte zukommen lassen, war mit einer Art lautem Geschrei entgegen genommen worden, das Horst eindeutig als Zustimmung deutete.
Nun stand nur noch Mutti seinem Lebensglück im Wege.

Labels:

Thursday, December 06, 2007

Feist - 1 2 3 4

YouTube ist mein neues/altes Lieblingsspielzeug.

Wednesday, December 05, 2007

Nun wissen wir endlich...

...woher der Ausdruck "ein Bäuerchen machen" kommt.

Labels:

Sunday, December 02, 2007

Dieses Jahr habe ich leider keine Zeit für Weihnachtsgeschenke.

Ich muß ins Kino:

dfjfhsjkfhmvdkfdf

"Persepolis"...
eruzhurzrugt

...und in den neuen Wes Anderson "The Darjeeling Limited", wenn er endlich hier anläuft.
eigruzriz4tg

"Abbitte", "Bee Movie" - wann soll ich das denn alles schaffen?

Labels:

Saturday, December 01, 2007

Wie ist sie nur bis zur 25.000$-Frage gekommen?